Beim Cybersecurity Event des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam wurde demonstriert, wie leistungsfähig moderne Infrastruktur auch unter extremen Bedingungen sein kann. Gemeinsam mit unserem Partner AP Sensing wurde ein realistisches Testszenario aufgebaut, bei dem ein Kabelführungssystem gezielt hohen Temperaturen ausgesetzt wurde.
Im Rahmen der Live-Demonstration wurde ein Kabelführungssystem von der Niedax Group befeuert. Trotz Temperaturen von über 470 °C blieben die installierten Kabel über einen Zeitraum von mehr als 40 Minuten funktionsfähig. Das Ergebnis zeigt, dass kritische Systeme auch unter außergewöhnlicher Belastung zuverlässig arbeiten können.
Parallel dazu kam faseroptische Sensortechnologie von AP Sensing zum Einsatz. In das System integrierte Glasfasern erfassten den Temperaturanstieg präzise und lokalisierten ihn metergenau in Echtzeit. Diese kontinuierliche Überwachung ermöglicht es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Insbesondere für Betreiber kritischer Infrastruktur und Einsatzkräfte ergibt sich daraus ein entscheidender Zeitvorteil.
Das Demonstrationssetup vereinte mehrere Komponenten zu einer integrierten Lösung. Die Kabelführungssysteme wurden von Niedax bereitgestellt, die Sensortechnologie stammt von AP Sensing, und die verwendeten Glasfaserkabel wurden von Corning geliefert. Die Gesamtintegration erfolgte durch Netz33.
Die Kombination aus physischer Stabilität und intelligenter Detektion veranschaulicht, wie sich moderne Infrastruktur nicht nur schützen, sondern auch aktiv überwachen lässt. Durch die frühzeitige Erkennung von Risiken können Schäden begrenzt und Ausfälle verhindert werden.
Das Video zur Live-Demonstration bietet einen detaillierten Einblick in den Versuchsaufbau und die Ergebnisse.