Netz 33 GmbH

 

Netz 33 GmbH plant, baut und betreibt aus einer Hand ein hochleistungsfähiges und sicheres Glasfasernetz als Basis für die digitale Zukunft und Souveränität Deutschlands. Durch mehrfach redundante Verbindungen der Netzknoten und den Einsatz ausgewählter Komponenten aus sicheren Herkunftsländern erfüllt die außergewöhnliche Netzarchitektur die Anforderungen des zukünftigen KRITIS-Dachgesetzes sowie der NIS2-Richtlinie.

Mehr als 300 Ringstrukturen sorgen dafür, dass auch im Falle von Ausfällen, Störungen oder gezielter Sabotage jederzeit eine zuverlässige Konnektivität bietet. Das engmaschige, hochleistungsfähige Glasfasernetz von Netz 33 GmbH erstreckt sich deutschlandweit und bietet Unternehmen maximale Flexibilität für eine optimale Standortvernetzung.

Mit einem Produktportfolio, das selbst höchsten Kundenanforderungen gerecht wird, setzt die Netz 33 GmbH neue Maßstäbe in Sachen Netzsicherheit, Verfügbarkeit und Zukunftsfähigkeit.

 

Zum Produktportfolio

 - Netz 33 GmbH
Mit Netz 33 GmbH Zugang zur digitalen Zukunft für ganz Deutschland
33.000Kilometer
> 10.000Zugangspunkte
> 300Ringstrukturen

Es entsteht ein komplett neues, bundesweit zusammenhängendes, hochleistungsfähiges und homogenes Glasfaser-Backbonenetz von ca. 33.000 km Länge entlang deutscher Bahntrassen.​
Es entstehen über 10.000 mögliche Zugangspunkte, darunter an Bahnhöfen und Haltestellen. ​
Die hoch vermaschte Netztopologie mit mehr als 300 Ringstrukturen stellt sicher, dass im Falle von Ausfällen, Störungen oder gezielter Sabotage ausreichende Alternativrouten im Netz vorhanden sind und ermöglicht eine optimierte Standortvernetzung, bei der Mehrfachredundanzen möglich sind.

Netzausbau entlang Metropolregionen und Ankerkunden

 

Der Netzausbau folgt der strategischen Erschließung der Metropolregionen sowie der gezielten Anbindung von Ankerkunden. Dabei steht der priorisierte Ausbau eines strategischen Kernnetzes im Fokus, inklusive der Integration strategischer Ankerkunden und Schlüsselprojekte. 

Parallel wird das Regionalnetz in die zeitliche Netzaufbauplanung eingebunden, um eine flächendeckende Erschließung sicherzustellen und weitere strategische Kunden im ländlichen Raum anzubinden.

Tochterunternehmen der Niedax Group

Die Netz 33 GmbH ist ein 2025 gegründetes Tochterunternehmen der Niedax Group. Seit über 100 Jahren entwickelt Niedax Kabelverlegesysteme für die größten Bauprojekte der Zeit. Die Unternehmensgruppe produziert dabei nicht nur, sondern bietet auch eine technische Beratung, Planung und Montageleistung an. Zusammen mit Netz 33 GmbH und Standorten auf der ganzen Welt hat die Niedax Group als Komplettanbieter dieses eine Ziel: Eine sichere elektrische Welt.

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Pressemitteilung Spatenstich Oehna

Aus der Teststrecke wird ein 33.000 km Backbone von morgen.

Niedax Group und Netz 33 GmbH stärken Deutschlands digitale Resilienz.

 - Netz 33 GmbH

Oehna/Brandenburg, 27. April 2026 – Mit dem ersten Spatenstich startet heute im brandenburgischen Oehna ein komplett privat finanziertes Infrastrukturprojekt, das neue Maßstäbe für resiliente und hoch leistungsfähige digitale Glasfasernetze in Deutschland setzt: Auf den ersten rund 130 von insgesamt 33.000 Kilometern entsteht entlang eines Schienenkorridors erstmals eine Glasfaser-Teststrecke der nächsten Generation.  

Die Strecke verbindet reale Langstreckenbedingungen mit modernster Technologie und richtet den Fokus konsequent auf Sicherheit, Resilienz und hochperformante Datenübertragung. Sie ist damit mehr als ein Testfeld: Sie ist der erste konkrete Baustein für ein künftiges bundesweites 33.000 Kilometer langes digitales Rückgrat (Backbone), entlang deutscher Bahntrassen. 

Mit der Teststrecke schafft Netz 33 eine praxisnahe Umgebung, in der Nutzer ganz konkret erfahren können, wie ein sicheres, resilientes und hochverfügbares Netz auch in Krisen- und Störungsszenarien funktioniert. Mehr noch. In dieser realitätsnahen Entwicklungs- und Erprobungsumgebung, ist es Interessenten erstmals möglich, auch individuelle Anwendungen auf Basis modernster Glasfasertechnologie unter echten Betriebsbedingungen zu testen und weiterzuentwickeln. 

“Dass eine engagierte Gruppe privater Investoren ohne staatliche Förderung kritische Infrastruktur errichtet, finde ich bemerkenswert. Daher gilt mein Dank all denen, die an dieser Stelle die Initiative für ein hochleistungsfähiges, resilientes und sicheres Glasfasernetz in Deutschland ergreifen. Ihr Beispiel zeigt, dass man mit Unternehmergeist und Vertrauen in die Zukunft des Standortes viel bewegen und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger hier in der Region und ganz Deutschland schaffen kann. Mit dem heutigen Spatenstich stärken wir die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit unserer digitalen Infrastruktur”, so Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister.

Ein Netz, das auch im Krisenfall funktioniert 

Angesichts wachsender hybrider Bedrohungen gewinnt digitale Infrastruktur strategisch weiter an Bedeutung. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom (2025) entsteht der deutschen Wirtschaft durch Diebstahl, Spionage und Sabotage inzwischen ein jährlicher Schaden von fast 300 Milliarden Euro. 

„Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, braucht Deutschland ein sicheres, resilientes und hochleistungsfähiges digitales Rückgrat. Im Moment gibt es einige Insellösungen, aber kein bundesweit hochvermaschtes Backbone-Netz. Deutschland braucht in unsicheren Zeiten aber ein Netz für die nächste Generation, das auch im Krisenfall funktioniert. Und das bauen wir mit Netz 33. Unser Anspruch und der unserer starken Partner ist ein souveränes Backbone-Netz für Wirtschaft, Staat und kritische Infrastrukturen“, so Bruno Reufels CEO von Netz 33 und der Muttergesellschaft Niedax Group. 

Ein Testbed unter Realbedingungen – offen, skalierbar und zukunftsorientiert 

Im Unterschied zu klassischen Laborumgebungen oder rein kommerziellen Netzen bildet die Netz 33-Teststrecke reale Anforderungen eines zukünftigen resilienten Backbone-Netzes ab. Mit einer Gesamtlänge von 130 Kilometern erlaubt sie umfassende Tests zu Signalstabilität, Dämpfung, Redundanz und Netzverhalten unter realen Umweltbedingungen, sogar im Falle von Anschlägen und Sabotage.  
 
Hier können Interessenten unter Realbedingungen und auf Wunsch auch unter Cyber-Angriff-Szenarien ihre zum Teil sehr spezifischen Anwendungen testen. Für Finanzinstitute  beispielsweise ist es ein Wettbewerbsvorteil, wenn ein Netz mikrosekunden-kurze Übertragungszeiten ermöglicht. Nur so sind High-Frequency-Trading (HFT) und algorithmische Orders ohne Verzögerungen möglich. Versicherer wiederum wollen sicherstellen, dass ein Netz die Analyse riesiger Datensätze zu Unfallmustern, Wetterrisiken oder Betrugserkennung gewährleistet. Dazu sind sehr hohe Upload-/Download-Raten und niedrige Latenz erforderlich.​

Zum Einsatz kommen Glasfasern von Corning auf Basis des internationalen Standards „ITU G.654.E“. Diese hochleistungsfähigen Glasfasern bilden die Grundlage des Backbone-Netzes mit mehr als 2 x 288 Fasern und ermöglichen eine Vielzahl von Test- und Anwendungs-Szenarien sowie eine langfristige und zukunftssichere Skalierbarkeit. 

Fokus auf Resilienz und kritische Infrastrukturen 

Das Projekt Netz 33 adressiert gezielt die steigenden Anforderungen an sichere und ausfallsichere Kommunikationsnetze. Im Kontext regulatorischer Vorgaben wie NIS2 und dem KRITIS-Dachgesetz setzt das Vorhaben neue Maßstäbe für die digitale Resilienz in Deutschland. 

Die Teststrecke ist eingebettet in das Gesamtkonzept von Netz 33, das perspektivisch ein bundesweites Glasfasernetz mit rund 33.000 Kilometern Länge, über 10.000 Zugangspunkten und mehr als 300 Ringstrukturen und einer extrem dichten Vermaschung vorsieht. Diese Architektur ermöglicht eine besonders hohe Ausfallsicherheit und flexible Umleitung von Datenströmen im Störungsfall. 

Schienenkorridore als Rückgrat der digitalen Infrastruktur

Die brandenburgische Landesregierung und der Berliner Senat haben 2021 die stern- 

förmig von Berlin ausgehende überregionale Schieneninfrastruktur als gemeinsame Entwicklungsachsen in der Hauptstadtregion definiert. Ziel ist es dabei unter anderem, entlang der Bahntrassen Wohnen, Arbeiten und Lernen, Wirtschaft, Mobilität, Energie und Klimaschutz strategisch miteinander zu verknüpfen. 

Der Bau der Teststrecke verläuft dementsprechend entlang  der bestehenden Schieneninfrastruktur in einem Dreieck, das die Orte Jüterbog, Falkenberg (Elster) und Lutherstadt Wittenberge verbindet. Dieser Ansatz unterstützt diese vorhandenen Korridore effizient und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine eng verzahnte Entwicklung von Verkehrs- und Digitalinfrastruktur. 

Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, erklärt: „Dass die ersten Strecken dieses Netzes in Brandenburg realisiert werden, unterstreicht die besondere Rolle unseres Landes. Mit seinem 2.200 Kilometer langen Bahnnetz bietet Brandenburg hierfür hervorragende Voraussetzungen. Auch die Landesregierung verfolgt das Ziel, digitale Infrastruktur gezielt entlang bestehender Verkehrsachsen auszubauen. Vor diesem Hintergrund wird die Verlegung leistungsstarker Glasfaserkabel entlang der Bahntrassen die flächendeckende Versorgung in Brandenburg in ihrer Gesamtheit verbessern. Denn mit dem Aufbau leistungsstarker Datenverbindungen schaffen wir die Grundlage dafür, die Attraktivität auch ländlicher Region gezielt zu steigern. Dies gilt insbesondere für die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen.“